Am Mittwoch Abend bin ich von Santa Barbara aus losgeflogen, in einer 20 Mann Maschine, nach Los Angeles. Der Pilot hat vor dem Flug selbst die Propeller gecheckt und die einzige Stewardess an Board hat noch nicht einmal die Lautsprecher benutzt um die Sicherheitsvorkehrungen zu erklären. Kaum gestartet sind wir auch schon wieder in den Landeanflug auf L.A. wo ich dann 2 Stunden auf meinen Anschlussflug nach Philadelphia warten musste. Mit Burger King und ein wenig planlos durch die Gegend laufen verging die Zeit dann aber einigermaßen schnell. Der Flug von L.A. nach Philadelphia war dann weniger entspannend, wie das halt so ist wenn man um 10uhr abends in den Flieger steigt und am nächsten morgen zur unchristlichen Zeit viertel nach 6 landet. Ich habe zwar mehr oder weniger geschlafen im Flugzeug, aber bei einem vollbesetzten Flugzeug ist das eher ungemütlich… Auch die Zeitverschiebung hat das ganze nicht leichter gemacht…
Völlig übermüdet hab ich dann auf dem Philadelphia International Airport den Shuttle ins Hotel gesucht, wo ich dann auch gleich zwei andere Fulbrighter getroffen habe: Olav aus Norwegen und Antonio aus Kalifornien, die beide zur Zeit in San Francisco studieren. Im Hotel - Doubletree- bin ich dann erstmal in mein Zimmer und hab versucht wenigstens noch ein paar Stunden zu schlafen, bevor es mit dem Programm losging. Dummerweise war ich mittlerweile so wach, dass ich nicht mehr schlafen konnte und hab dafür den Fitnessbereich des Hotels ausprobiert :-)
Um 10 ist dann auch Hans angekommen, ja der Hans der in Berlin mit mir am JFKI studiert und wir wollten uns in der Stadt zum Sightseeing treffen. Ich bin leider in die falsche Richtung gelaufen, sodass wir uns verpasst haben, aber dafür haben wir im Hotel zusammen Lunch gegessen und noch weitere Fulbrighter getroffen.
Nachmittags hab ich mich dann mit Sarah getroffen, die auch aus Berlin vom JFKI ist und zur Zeit in Philadelphia an der U Penn studiert. Zusammen haben wir eine ausführliche Stadttour gemacht, haben Erfahrungen ausgetauscht und einen Kaffee getrunken.
Ein sehr schöner Nachmittag an dem ich die kleinen, schönen Ecken Philadelphia’s kennen lernen durfte! Danke Sarah!
Zurück im Hotel hab ich dann meine Willkommensbroschüre und sämtliche Informationen über das Seminar bekommen und hab auch meine Zimmernachbarin getroffen, Houda aus Algerien. Und um 6:30 gings dann auch schon los mit dem ersten Programmpunkt: Willkommensdinner. Es wurden jede Menge Reden gehalten, die meisten eher langweilig und vor allem viel zu lang. Das Dinner an sich war okay, auch wenn der Service meiner Ansicht nach nicht dem eines Sterne Hotels würdig war. Am besten waren jedoch die anderen Fulbrighter. Es wurde immer wieder betont, dass 140 Stipendiaten aus 70 Ländern dort waren. Die Gespräche an den 10 Personen Tischen waren dementsprechend interessant.
Nach dem Dinner haben wir uns dann in unseren Workshop Gruppen zusammengefunden und ein paar Ideen für unseren Businessplan ausgetauscht. Wir sollten an diesem Wochenende ein Umweltorientiertes Unternehmen gründen im Sinne der Social Entrepreneurship Bewegung.
Abends sind wir dann noch alle, na ja vielleicht die Hälfte ;-), in eine nahegelegene Bar gegangen um sich noch weiter auszutauschen in einem weniger offiziellen Rahmen. Dort habe ich auch Christina getroffen, aus Deutschland, die mich ein wenig an Chrissy erinnert, und das liegt nicht nur am Namen… Wir haben bis spät in die Nacht beisammen gesessen und Global Networking betrieben.
Am nächsten Morgen war dann viel zu früh Frühstück, schon um 7:30. Danach ging es auch sofort weiter mit Panel-Discussions und Präsentationen zum Thema erfolgreiche Unternehmensgründung mit positiven sozialen Auswirkungen. Dann war auch schon Lunch und dann wurden wir in Busse verfrachtet und zum Mural Arts Project gefahren. Wir haben eine Auswahl der vielen Häusermalereien in Philadelphia gezeigt bekommen, durften dann selbst etwas malen (vorgezeichnete Buchstaben ausmalen) und sind dann noch in ein Kunstprojekt zugunsten Obdachloser eingeführt worden.
Abends sind wir dann in kleine Gruppen von 2-5 Leuten aufgeteilt worden und wurden zum Dinner in Familien geschickt. Ich war in einer Gruppe mit Helge aus Norwegen und Akbar aus Pakistan. Beide schreiben momentan an ihrer Doktorarbeit und recherchieren dafür mit ihren Familien in den USA. Ich hab mich ein wenig verloren gefühlt in dieser Gruppe, als einzige ohne irgendeinen akademischen Abschluss. In der Familie Kelly war dann aber alles sehr nett. Steve Kelly hat uns im Hotel abgeholt und uns in sein etwa 45minuten entferntes Haus gefahren. Dort hat die gesamte Familie und Freunde auf uns gewartet. Wir wurden herzlich mit Bier, Wein und Häppchen empfangen. Wir mussten viele Fragen beantworten und haben im Gegenzug viel über Amerikanische Familien gelernt. Es gab dann ein kleines Buffet mit leckerem Nudelauflauf und zum Nachtisch Apfel und Kirschkuchen mit Vanilleeis und Schlagsahne, alles sehr lecker. Dann noch ein Erinnerungsfoto und schon ging es wieder nach Hause, ins Hotel.
Nach dem Dinner haben wir uns dann in unseren Workshop Gruppen zusammengefunden und ein paar Ideen für unseren Businessplan ausgetauscht. Wir sollten an diesem Wochenende ein Umweltorientiertes Unternehmen gründen im Sinne der Social Entrepreneurship Bewegung.
Abends sind wir dann noch alle, na ja vielleicht die Hälfte ;-), in eine nahegelegene Bar gegangen um sich noch weiter auszutauschen in einem weniger offiziellen Rahmen. Dort habe ich auch Christina getroffen, aus Deutschland, die mich ein wenig an Chrissy erinnert, und das liegt nicht nur am Namen… Wir haben bis spät in die Nacht beisammen gesessen und Global Networking betrieben.
Am nächsten Morgen war dann viel zu früh Frühstück, schon um 7:30. Danach ging es auch sofort weiter mit Panel-Discussions und Präsentationen zum Thema erfolgreiche Unternehmensgründung mit positiven sozialen Auswirkungen. Dann war auch schon Lunch und dann wurden wir in Busse verfrachtet und zum Mural Arts Project gefahren. Wir haben eine Auswahl der vielen Häusermalereien in Philadelphia gezeigt bekommen, durften dann selbst etwas malen (vorgezeichnete Buchstaben ausmalen) und sind dann noch in ein Kunstprojekt zugunsten Obdachloser eingeführt worden.
Abends sind wir dann in kleine Gruppen von 2-5 Leuten aufgeteilt worden und wurden zum Dinner in Familien geschickt. Ich war in einer Gruppe mit Helge aus Norwegen und Akbar aus Pakistan. Beide schreiben momentan an ihrer Doktorarbeit und recherchieren dafür mit ihren Familien in den USA. Ich hab mich ein wenig verloren gefühlt in dieser Gruppe, als einzige ohne irgendeinen akademischen Abschluss. In der Familie Kelly war dann aber alles sehr nett. Steve Kelly hat uns im Hotel abgeholt und uns in sein etwa 45minuten entferntes Haus gefahren. Dort hat die gesamte Familie und Freunde auf uns gewartet. Wir wurden herzlich mit Bier, Wein und Häppchen empfangen. Wir mussten viele Fragen beantworten und haben im Gegenzug viel über Amerikanische Familien gelernt. Es gab dann ein kleines Buffet mit leckerem Nudelauflauf und zum Nachtisch Apfel und Kirschkuchen mit Vanilleeis und Schlagsahne, alles sehr lecker. Dann noch ein Erinnerungsfoto und schon ging es wieder nach Hause, ins Hotel.
Dort haben sich dann auch schon einige partywillige Fulbrighter versammelt, und als UCSB Studentin musste ich natürlich meinem Ruf gerecht werden und noch mit losziehen in die Bars. Leider haben wir aber nichts gefunden, dass groß genug für uns alle war, sodass wir uns aufgeteilt haben und ich hab nur noch einen Spaziergang zurück durchs nächtliche Philadelphia ins Hotel gemacht.
Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder früh aufstehen, Frühstück war für 8uhr angesetzt und danach ging es dann in die Workshop Gruppen. In nur 4 stunden mussten wir einen kompletten Businessplan aufstellen und eine 2minütige Präsentation samt Powerpoint auf die Beine stellen. Wir haben uns für EnerGym entschieden, ein Fitnessstudio, dass nahezu komplett mit dem Strom auskommt, der durch die Benutzung der verschiedenen Geräte erzeugt werden kann. Wir haben uns Marketing Strategien ausgedacht wie zum Beispiel Rabatte für die Erzeugung einer bestimmten Menge an kwh und einem monatlichen Rangliste der Top Stromerzeuger. Somit würden wir eine umweltfreundlichere und gesündere Lebensqualität schaffen. Wir haben einen kompletten Finanzplan erstellt, weitere Marketingstrategien ausgetüftelt, ein Design mit einem Logo erstellt, einen Flyer kreirt, der unsere Ideen erklärt und sind sogar noch ins Hoteleigene Fitnessstudio gegangen um ein Gruppenfoto zu machen.
vlnr: Elina (Finnland), Sara (Lybien), Sabrina (Berlin), Vanessa (Berlin), Olav (Norwegen), Iva (Kroatien), Eva (Deutschland), Domenico (Italien), Sabelo (Südafrika), Muhammad (Pakistan), Panos (Griechenland), Miriam (Holland), Malou (Dänemark), Siale (Fiji), Mert (Türkei)
Das Team hat super harmoniert und wir hatten sehr viel Spaß bei der Arbeit. Jeder hat mitgearbeitet und konnte interessante Einblicke verschaffen und Aspekte aus der Heimat mit einfließen lassen. Am Nachmittag wurden dann alle Businesspläne vor einer Jury präsentiert.
Anschließend wurden unsere Workshop Gruppen zweigeteilt und wir wurden auf eine historische Schnitzeljagd durch Philadelphia geschickt. Meine Gruppe war allerdings zu müde und erschöpft, sodass wir nur halbherzig Fragen beantwortet haben und eher ein wenig Sightseeing betrieben haben. Wir haben uns dann letztendlich in einem Café niedergelassen, ein Bier getrunken und ein Philly-Cheese-Steak (Baguette mit geschmolzenem Käse) gegessen.
Abends sind wir dann ins National Constitution Center gegangen, wo die Schnitzeljagd geendet hat, wir eine Vorführung über die Unterzeichnung der US-Verfassung bekommen haben, ein Gruppenfoto gemacht haben und anschließend unser Abschiedsdinner stattfand. Es wurden die Sieger der Schnitzeljagd und des Workshops präsentiert und meine Gruppe hat doch tatsächlich gewonnen. Wir haben alle eine Urkunde bekommen und eine kleine Geschenktüte mit Keksen und einem Buch über erfolgreiche Unternehmensgründung.
Zurück im Hotel wurden dann weiter Partypläne geschmiedet. Wir sind zuerst in eine schicke Bar gegangen wo wir eine komplette Etage in beschlag genommen haben und anschließend noch in einen Club zum tanzen. Es war sehr lustig zu sehen dass die meisten Fulbrighter genau wie ich im Privatleben Spaß haben können und auch nur ganz normale Menschen sind vor denen man keinen so großen Respekt und erst recht keine Angst haben muss.
Ich habe diesen Abend komplett mit Christina verbracht und wir haben noch bis spät in die Nacht mit einem weiteren Deutschen, Christoph, auf ihrem Hotelzimmer gesessen und gequatscht.
Der Sonntag war dann zur freien Verfügung. Vormittags bin ich mit Malou aus Dänemark in eine Markthalle gegangen. Sie war dann allerdings so müde, dass sie anschließend lieber im Hotel sitzen wollte.
Ich dagegen bin bis zum berühmten Philadelphia Museum of Art mit den “Rocky Steps” gelaufen.

Dort habe ich dann weitere Fulbrighter getroffen, Rosa aus Portugal und Jose aus Brasilien. Gemeinsam haben wir uns auf den langen Rückweg ins Hotel gemacht und haben noch bei Starbucks einen Kaffee getrunken und uns mit Kuchen gestärkt. Im Hotel hat dann auch schon mein Shuttle auf mich gewartet, den ich mit einer weiteren deutschen Fulbrighterin, Assa, genommen hab.
Völlig fertig und übermüdet bin ich am Flughafen nur noch darauf aus endlich nach Hause zu fahren, als ich in der Wartehalle Sarah und Mallory vom UCLA Snowboard Team treffe. Die beiden waren die Woche über bei den US Meisterschaften in Maine und haben auf dem Rückweg Sarahs Familie in Philadelphia besucht. Zufällig saßen die beiden auch noch in der selben Flugzeugreihe wie ich, sodass der Rückflug sehr angenehm wurde. Sie haben mir Fotos von der Meisterschaft gezeigt und wir haben mehrere Filme geschaut. In L.A. musste ich dann wieder zwei Stunden auf den Anschluss warten. Der Flug von LAX nach SBA war dann sehr turbulent, da es sehr windig war. Die kleine Propellermaschine konnte sich kaum gerade halten sodass der Landeanflug sehr abenteuerlich aussah. Aber es ist alles gut gegangen und Torrey hat mich vom Flughafen abgeholt.
Ein sehr schönes Wochenende, fast ohne jeglichen Schlaf! Philadelphia hat mir sehr gut gefallen, besonders der Mix aus traditionellen Kolonialzeit-Gebäuden und modernen Häusern. Diese traditionsreichen Bauten sind an der Westüste einfach nicht zu finden. Daher war es ein Erlebnis diese andere Seite der USA auch sehen zu dürfen. Auch das Seminar an sich war sehr interessant und die anderen Fulbrighter aus der ganzen Welt kennen zu lernen war eine einmalige Chance. Die meisten waren wesentlich erfahrener und älter als ich, alle Graduate Studenten, und haben schon für die UN oder ähnliche Organisationen gearbeitet. Ich habe viele Freundschaften geschlossen und kann nun überall hinreisen und habe immer einen Freund der mich herumführen kann :-) Ein gelungenes Wochenende!
Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder früh aufstehen, Frühstück war für 8uhr angesetzt und danach ging es dann in die Workshop Gruppen. In nur 4 stunden mussten wir einen kompletten Businessplan aufstellen und eine 2minütige Präsentation samt Powerpoint auf die Beine stellen. Wir haben uns für EnerGym entschieden, ein Fitnessstudio, dass nahezu komplett mit dem Strom auskommt, der durch die Benutzung der verschiedenen Geräte erzeugt werden kann. Wir haben uns Marketing Strategien ausgedacht wie zum Beispiel Rabatte für die Erzeugung einer bestimmten Menge an kwh und einem monatlichen Rangliste der Top Stromerzeuger. Somit würden wir eine umweltfreundlichere und gesündere Lebensqualität schaffen. Wir haben einen kompletten Finanzplan erstellt, weitere Marketingstrategien ausgetüftelt, ein Design mit einem Logo erstellt, einen Flyer kreirt, der unsere Ideen erklärt und sind sogar noch ins Hoteleigene Fitnessstudio gegangen um ein Gruppenfoto zu machen.
vlnr: Elina (Finnland), Sara (Lybien), Sabrina (Berlin), Vanessa (Berlin), Olav (Norwegen), Iva (Kroatien), Eva (Deutschland), Domenico (Italien), Sabelo (Südafrika), Muhammad (Pakistan), Panos (Griechenland), Miriam (Holland), Malou (Dänemark), Siale (Fiji), Mert (Türkei)Das Team hat super harmoniert und wir hatten sehr viel Spaß bei der Arbeit. Jeder hat mitgearbeitet und konnte interessante Einblicke verschaffen und Aspekte aus der Heimat mit einfließen lassen. Am Nachmittag wurden dann alle Businesspläne vor einer Jury präsentiert.
Anschließend wurden unsere Workshop Gruppen zweigeteilt und wir wurden auf eine historische Schnitzeljagd durch Philadelphia geschickt. Meine Gruppe war allerdings zu müde und erschöpft, sodass wir nur halbherzig Fragen beantwortet haben und eher ein wenig Sightseeing betrieben haben. Wir haben uns dann letztendlich in einem Café niedergelassen, ein Bier getrunken und ein Philly-Cheese-Steak (Baguette mit geschmolzenem Käse) gegessen.
Abends sind wir dann ins National Constitution Center gegangen, wo die Schnitzeljagd geendet hat, wir eine Vorführung über die Unterzeichnung der US-Verfassung bekommen haben, ein Gruppenfoto gemacht haben und anschließend unser Abschiedsdinner stattfand. Es wurden die Sieger der Schnitzeljagd und des Workshops präsentiert und meine Gruppe hat doch tatsächlich gewonnen. Wir haben alle eine Urkunde bekommen und eine kleine Geschenktüte mit Keksen und einem Buch über erfolgreiche Unternehmensgründung.
Zurück im Hotel wurden dann weiter Partypläne geschmiedet. Wir sind zuerst in eine schicke Bar gegangen wo wir eine komplette Etage in beschlag genommen haben und anschließend noch in einen Club zum tanzen. Es war sehr lustig zu sehen dass die meisten Fulbrighter genau wie ich im Privatleben Spaß haben können und auch nur ganz normale Menschen sind vor denen man keinen so großen Respekt und erst recht keine Angst haben muss.
Ich habe diesen Abend komplett mit Christina verbracht und wir haben noch bis spät in die Nacht mit einem weiteren Deutschen, Christoph, auf ihrem Hotelzimmer gesessen und gequatscht.
Der Sonntag war dann zur freien Verfügung. Vormittags bin ich mit Malou aus Dänemark in eine Markthalle gegangen. Sie war dann allerdings so müde, dass sie anschließend lieber im Hotel sitzen wollte.
Ich dagegen bin bis zum berühmten Philadelphia Museum of Art mit den “Rocky Steps” gelaufen.Völlig fertig und übermüdet bin ich am Flughafen nur noch darauf aus endlich nach Hause zu fahren, als ich in der Wartehalle Sarah und Mallory vom UCLA Snowboard Team treffe. Die beiden waren die Woche über bei den US Meisterschaften in Maine und haben auf dem Rückweg Sarahs Familie in Philadelphia besucht. Zufällig saßen die beiden auch noch in der selben Flugzeugreihe wie ich, sodass der Rückflug sehr angenehm wurde. Sie haben mir Fotos von der Meisterschaft gezeigt und wir haben mehrere Filme geschaut. In L.A. musste ich dann wieder zwei Stunden auf den Anschluss warten. Der Flug von LAX nach SBA war dann sehr turbulent, da es sehr windig war. Die kleine Propellermaschine konnte sich kaum gerade halten sodass der Landeanflug sehr abenteuerlich aussah. Aber es ist alles gut gegangen und Torrey hat mich vom Flughafen abgeholt.
Ein sehr schönes Wochenende, fast ohne jeglichen Schlaf! Philadelphia hat mir sehr gut gefallen, besonders der Mix aus traditionellen Kolonialzeit-Gebäuden und modernen Häusern. Diese traditionsreichen Bauten sind an der Westüste einfach nicht zu finden. Daher war es ein Erlebnis diese andere Seite der USA auch sehen zu dürfen. Auch das Seminar an sich war sehr interessant und die anderen Fulbrighter aus der ganzen Welt kennen zu lernen war eine einmalige Chance. Die meisten waren wesentlich erfahrener und älter als ich, alle Graduate Studenten, und haben schon für die UN oder ähnliche Organisationen gearbeitet. Ich habe viele Freundschaften geschlossen und kann nun überall hinreisen und habe immer einen Freund der mich herumführen kann :-) Ein gelungenes Wochenende!


Hallo Vanessa, es ist immer wieder schön zu sehen und zu lesen, wie toll du das alles beschreibst und erlebst. Ein wenig ist man schon fast neidisch. Wir wünschen dir noch eine super Zeit !
AntwortenLöschenSiggy & Ilona