Dieses Wochenende war einfach grandios. Am Samstag sind wir morgens früh um 7:30 mit einer riesigen Gruppe von ca. 70 internationalen Studenten vom Campus aus losgefahren. Ein großer Reisebus und 2 Vans. Leider hatte sich jemand verzählt, sodass wir im Endeffekt zwei Plätze zu wenig hatten und Stefan noch sein Auto holen musste, damit Phil und ein anderer Australier nicht weiter im Kofferraum mitfahren mussten… Ich hatte einen guten Platz in einem der Vans, mit fast ausschließlich deutschen, nur Blanca aus Kroatien und unser Fahrer Sam (Ami) haben uns am deutsch sprechen gehindert. Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt kamen wir dann bei den Universal Studios in North-Hollywood an. Schon der Weg vom Parkplatz zum Haupteingang war das Amerikanischste was ich bis dahin gesehen hatte. Überall bunte Läden mit ausgefallenen Fassaden.
Am Haupteingang haben wir dann unsere Tickets bekommen und uns dann in kleinere Gruppen aufgeteilt. Wir deutschen und Blanca sind zusammen geblieben und haben zuerst einmal eine Tour durch die Studios gemacht. Wir sind an verschiedenen Filmkulissen und Studios vorbeigekommen, u.a. an der Wisteria Lane von den Desperate Housewives, dem Miniaturset von Skull Island aus King Kong, den Autos aus the Fast and tue Furious, verschieden Saloons, Flugzeugabsturzszenerien, Katastropheninszenierungen und ähnlichem. Während der Tour saßen wir in einem kleinen Wagen mit Fernsehbildschirmen und konnten den Guide, der vorne in Wagen saß sehen. Es wurden immer wieder kleine Ausschnitte aus Filmen gezeigt, passend zu den Sets und auch ein paar Filmstars haben ein bisschen was erzählt.

Die Tour war ganz lustig, aber im Endeffekt bei weitem nicht so exklusiv wie angepriesen, und das meiste hat man im Internet eh schon gesehen… erstaunlich fand ich jedoch wie klein die ganzen Kulissen sind. Auf der Leinwand sehen z.B. die Häuser in der Wisteria Lane viel größer aus, als sie eigentlich sind. Da wird viel mit optischen Tricks gearbeitet!

Unsere zweite Station war dann die Jurassic-Park-Wasserbahn. Erst ging es ziemlich langweilig durch Dinosaurier, die ein bisschen mit Wasser gespritzt haben und dann durch Höhlen und von Dinos zerstörte Zivilisation und dann wurde es langsam aufregend. Es ging ewig bergauf in eine Höhle hinein und dann kam plötzlich ein riesiger Dinosaurierkopf auf uns hinunter und dann ging es bergab, richtig schön steil und mitten rein ins Wasser, sodass jeder einzige von uns ziemlich nass wurde!

Die nächste Bahn war dann die Mumie. Eine Achterbahn im dunkeln. Die war richtig gut, es ging vorwärts und rückwärts und das ziemlich schnell, dann gab es eine sehr coole Simulation von Käfern, die einem die Beine hochkrabbeln (wahrscheinlich mit Fäden und Druckluft???) und dann wars auch leider schon wieder vorbei… viel zu kurz aber sehr gut!
Dann haben wir uns zwei Shows angeschaut. Zuerst die Special-Effect-Show, in der auf lustige Art und Weise Bluescreen-Technik, Miniaturmodell-Filming, Tonproduktion und Computeranimierte Wesen erklärt und vorgeführt wurden. Die nächste Show war dann die Backdraft-Feuershow, in der erklärt wurde, wie ein Feuer im Film kontrolliert wird und wie der Film Backdraft gedreht wurde. Der interessante Part war dann die Feuershow im Studio. Das ganze Studio hat gebrannt und das ganze war nur eine Inszenierung.

Im Anschluss sind wir dann etwas essen gegangen und haben Silvan und Botho wieder getroffen, die zwischendurch ihren all-you-can-eat-pass ausprobiert haben. Alle gemeinsam sind wir dann zu einer weiteren Show, der Water World. Das war vor allem nass. Schon auf den Sitzbänken war markiert, welche Reihen “triefend nass”, “nass” oder “feucht” werden. Jeder hat auf jeden Fall etwas abbekommen. Schon vor Beginn der Show hat sich einer der Darsteller in den Zuschauerraum gesetzt und willkürlich Leute mit Wasser bespritzt. Ganze Eimer voll Wasser wurden in das Publikum geschüttet. Die eigentliche Show war dann nicht so toll. Es wurde eine Geschichte erzählt, die ich nicht richtig verstanden hab und die irgendwie nicht so viel Sinn ergeben hat. Aber es wurden tolle Stunts gezeigt, mit Wasserski, Jetskis, Booten, Explosionen, Schlägereien, Schießereien, und Flugzeugabstürzen. Und am Ende gabs ein Happy-End. Wir waren komplett nass am ende und haben sogar ein wenig gefroren, trotz 32°. Aber in der Sonne sind unsere Sachen dann schnell wieder getrocknet.

Weiter gings dann im House of Horrors. Das ist eine Art Gruselkabinett wo man durchläuft und Skelette und Tote an den Wänden hängen. Gelegentlich sind dann auch Leute aus dunklen Ecken gesprungen und haben Leute erschreckt. Die meisten sind direkt vor mir aus ihrem Versteck gesprungen und waren dann ganz enttäuscht, dass ich nicht wie blöde drauflos geschrien hab. Aber so leicht lass ich mich nicht erschrecken. ;-)
Danach haben wir dann die beste Bahn des Parks ausprobiert, die Simpsons Bahn. Das ist eine Simulation, die einen ganzen Vergnügungspark darstellt. Man kommt durch einen ziemlich coolen Eingang nach “Krustyland” und beim langen Anstehen kann man sich Ausschnitte aus Simpsons Folgen anschauen. Man kommt dann in kleinen Gruppen von acht Leuten in einen Raum und bekommt erst einmal den Anfang einer Simpsons Folge gezeigt, in der man dann den Rest der Simulation verbringt. Weiter geht’s dann in einen Wagen, der in eine halb-runde Filmleinwand, ähnlich dem IMAX in Berlin, gehoben wird. Und dann geht’s los. Der Wagen bewegt sich passen zu der Achterbahnsimulation auf der Leinwand und das so realistisch als wär man mitten drin in Krustyland mit den Simpsons. Die Achterbahn hört plötzlich auf, man fliegt in die nächste Bahn, ins Wasser, wird von Haien attackiert, von Maggie verschluckt, usw. Das ganze dauert sogar ziemlich lange und man wird ganz schön durchgerüttelt. Mir ist sogar etwas schlecht geworden, so realistisch war das ganze.

Im Anschluss brauchte ich dann erstmal ein Eis, von Ben & Jerry’s. Ich wusste nicht so richtig was ich bestellen sollte und hab dann im Endeffekt einen Riesenbecher mit Sahne und Kirschen drauf bekommen! Wir haben dann jedoch festgestellt, dass wir nur noch wenig zeit haben bis der Park schließt und mussten uns beeilen um die Jurassic-Park Bahn noch mal zu fahren. Und dann war das Abenteuer auch schon vorbei… Ein sehr schöner Tag!!!
Aber der Tag war noch nicht zu Ende: Anstatt mit der großen Gruppe wieder zurück zu fahren, bin ich mit Phil (Australien), Botho und Silvan noch in L.A. geblieben. Mit der Metro sind wir nach West Hollywood gefahren, haben uns kurz den Hollywood Boulevard mit den Sternen angeschaut und beim Kodak Theater und dem Chinese-American Theater halt gemacht. Dann haben wir noch nen Kaffee getrunken bzw. was gegessen und haben dann den Bus in unser Hostel genommen. Das Hostel ist das coolste Hostel das ich je gesehen habe. Der Banana Bungalow ist ein richtiges Party-Hostel, mit eigener Bar und einem Party-Keller. Wir haben auch gleich ein Upgrade bekommen und wurden aus dem 8-Bett-Zimmer in ein 6-Bett-Zimmer umgebucht, das wir dann für uns allein hatten. Wir hatten sogar Glück, dass im Nachbarzimmer niemand war und wir somit zwei Badezimmer für uns hatten! Nach einer kurzen Dusche gings dann auch schon weiter ins Nachbar-Hostel wo an diesem Abend eine Freibier-Party war, mit richtig guten DJs. Das war glaub ich die beste Party auf der ich hier in Amerika bisher war. Darum sind wir dort auch länger geblieben als wir eigentlich wollten.

Später sind wir dann zum Sunset-Strip gefahren, der Partymeile in Hollywood. Wir haben bei dem ersten coolen Diner halt gemacht, dass wir gefunden haben, in einem Bahnwagon. Sehr Amerikanisch.
Ich hab einen leckeren Burger gegessen und dann gings weiter in die nächste noch Amerikanische Bar. Dort gab es Bull-Riding mitten in der Kneipe, eine riesige Bar in der Mitte mit Cowgirls als Kellnerinnen und jeder Menge cooler Deko. Wir haben uns einen Pincher Bier geteilt und wollten danach dann tanzen gehen. Leider hatten die Clubs aber schon alle geschlossen, sodass wir nur noch ein paar Fotos gemacht haben und dann mit dem Taxi zurück ins Hostel gefahren sind.

Am nächsten morgen sind wir dann früh aufgestanden und haben uns für unseren Sightseeing-Trip fertiggemacht. Das Frühstück im Hostel war okay (Toast, Butter, Marmelade, Peanutbutter und Kaffee). Auf dem Weg zur Metro haben wir dann den AIDS-Walk gesehen, eine große Demo die den ganzen Verkehr aufgehalten hat. Auch unser Bus hatte dadurch Verspätung und wir sind ein großes Stück des Weges gelaufen. Bei der Metro haben wir uns dann aufgeteilt. Phil, der schon früher zurück fahren musste ist in Hollywood geblieben und Boto, Silvan und ich sind nach Downtown L.A. gefahren. An der Union Station angekommen, haben wir uns erstmal verlaufen und sind beim Gefängnis von L.A. gelandet. Wir haben uns dann aber durchgefragt und sind schließlich in Chinatown angekommen. Dort haben wir dann eine Ladenpassage gefunden mit ganz vielen kleinen Shops und haben erstmal billig eingekauft. T-Shirts für 2$ und Schuhe für 11$.

Nachmittags sind wir dann weiter nach Downtown gelaufen, immer auf die Hochhäuser zu. Wir sind an der City Hall, dem Justizgebäude, und der Los Angeles Times vorbeigekommen. Dann ging es immer bergauf zu der Walt Disney Concert Hall und den Bank-Towers. Die Disney Hall ist wirklich coole Architektur und sehr beeindruckend. Leider haben wir es aus Zeitgründen nicht geschafft reinzugehen.

Die Ganzen Wolkenkratzer waren dann beeindruckend. Ich hätte nie gedacht, dass es so krass sein würde in diesen Häuserschluchten zu stehen und kann mir jetzt gar nicht vorstellen wie es erst in New York sein wird… (Falls ich da mal hinkomme)…

Dann haben wir bei Carl’s Junior einen leckeren Burger gegessen und uns auf den Weg zur Greyhound Station gemacht. Ich hatte den Stadtplan ausgedruckt und war mir ziemlich sicher, dass wir auf dem richtigen Weg waren, aber die Jungs haben ein wenig Panik gemacht, dass wir nicht rechtzeitig ankommen. Sie hatten aber keine andere Wahl als mir zu vertrauen. Aber als wir dann auf einmal in einer total verlassenen Gegend ohne Geschäfte mit jeder Menge Schwarzen Obdachlosen waren wurde mir schon etwas mulmig… Aber dann kam unser Bus, der uns direkt zur Greyhound Station gebracht hat, sodass wir im Endeffekt schon viel zu früh da waren. Die Busfahrt nach Santa Barbara über, haben wir dann alle geschlafen, völlig fertig von dem anstrengenden aber schönen Trip!

Die Tour war ganz lustig, aber im Endeffekt bei weitem nicht so exklusiv wie angepriesen, und das meiste hat man im Internet eh schon gesehen… erstaunlich fand ich jedoch wie klein die ganzen Kulissen sind. Auf der Leinwand sehen z.B. die Häuser in der Wisteria Lane viel größer aus, als sie eigentlich sind. Da wird viel mit optischen Tricks gearbeitet!
Unsere zweite Station war dann die Jurassic-Park-Wasserbahn. Erst ging es ziemlich langweilig durch Dinosaurier, die ein bisschen mit Wasser gespritzt haben und dann durch Höhlen und von Dinos zerstörte Zivilisation und dann wurde es langsam aufregend. Es ging ewig bergauf in eine Höhle hinein und dann kam plötzlich ein riesiger Dinosaurierkopf auf uns hinunter und dann ging es bergab, richtig schön steil und mitten rein ins Wasser, sodass jeder einzige von uns ziemlich nass wurde!

Die nächste Bahn war dann die Mumie. Eine Achterbahn im dunkeln. Die war richtig gut, es ging vorwärts und rückwärts und das ziemlich schnell, dann gab es eine sehr coole Simulation von Käfern, die einem die Beine hochkrabbeln (wahrscheinlich mit Fäden und Druckluft???) und dann wars auch leider schon wieder vorbei… viel zu kurz aber sehr gut!
Dann haben wir uns zwei Shows angeschaut. Zuerst die Special-Effect-Show, in der auf lustige Art und Weise Bluescreen-Technik, Miniaturmodell-Filming, Tonproduktion und Computeranimierte Wesen erklärt und vorgeführt wurden. Die nächste Show war dann die Backdraft-Feuershow, in der erklärt wurde, wie ein Feuer im Film kontrolliert wird und wie der Film Backdraft gedreht wurde. Der interessante Part war dann die Feuershow im Studio. Das ganze Studio hat gebrannt und das ganze war nur eine Inszenierung.
Im Anschluss sind wir dann etwas essen gegangen und haben Silvan und Botho wieder getroffen, die zwischendurch ihren all-you-can-eat-pass ausprobiert haben. Alle gemeinsam sind wir dann zu einer weiteren Show, der Water World. Das war vor allem nass. Schon auf den Sitzbänken war markiert, welche Reihen “triefend nass”, “nass” oder “feucht” werden. Jeder hat auf jeden Fall etwas abbekommen. Schon vor Beginn der Show hat sich einer der Darsteller in den Zuschauerraum gesetzt und willkürlich Leute mit Wasser bespritzt. Ganze Eimer voll Wasser wurden in das Publikum geschüttet. Die eigentliche Show war dann nicht so toll. Es wurde eine Geschichte erzählt, die ich nicht richtig verstanden hab und die irgendwie nicht so viel Sinn ergeben hat. Aber es wurden tolle Stunts gezeigt, mit Wasserski, Jetskis, Booten, Explosionen, Schlägereien, Schießereien, und Flugzeugabstürzen. Und am Ende gabs ein Happy-End. Wir waren komplett nass am ende und haben sogar ein wenig gefroren, trotz 32°. Aber in der Sonne sind unsere Sachen dann schnell wieder getrocknet.
Weiter gings dann im House of Horrors. Das ist eine Art Gruselkabinett wo man durchläuft und Skelette und Tote an den Wänden hängen. Gelegentlich sind dann auch Leute aus dunklen Ecken gesprungen und haben Leute erschreckt. Die meisten sind direkt vor mir aus ihrem Versteck gesprungen und waren dann ganz enttäuscht, dass ich nicht wie blöde drauflos geschrien hab. Aber so leicht lass ich mich nicht erschrecken. ;-)
Danach haben wir dann die beste Bahn des Parks ausprobiert, die Simpsons Bahn. Das ist eine Simulation, die einen ganzen Vergnügungspark darstellt. Man kommt durch einen ziemlich coolen Eingang nach “Krustyland” und beim langen Anstehen kann man sich Ausschnitte aus Simpsons Folgen anschauen. Man kommt dann in kleinen Gruppen von acht Leuten in einen Raum und bekommt erst einmal den Anfang einer Simpsons Folge gezeigt, in der man dann den Rest der Simulation verbringt. Weiter geht’s dann in einen Wagen, der in eine halb-runde Filmleinwand, ähnlich dem IMAX in Berlin, gehoben wird. Und dann geht’s los. Der Wagen bewegt sich passen zu der Achterbahnsimulation auf der Leinwand und das so realistisch als wär man mitten drin in Krustyland mit den Simpsons. Die Achterbahn hört plötzlich auf, man fliegt in die nächste Bahn, ins Wasser, wird von Haien attackiert, von Maggie verschluckt, usw. Das ganze dauert sogar ziemlich lange und man wird ganz schön durchgerüttelt. Mir ist sogar etwas schlecht geworden, so realistisch war das ganze.

Im Anschluss brauchte ich dann erstmal ein Eis, von Ben & Jerry’s. Ich wusste nicht so richtig was ich bestellen sollte und hab dann im Endeffekt einen Riesenbecher mit Sahne und Kirschen drauf bekommen! Wir haben dann jedoch festgestellt, dass wir nur noch wenig zeit haben bis der Park schließt und mussten uns beeilen um die Jurassic-Park Bahn noch mal zu fahren. Und dann war das Abenteuer auch schon vorbei… Ein sehr schöner Tag!!!
Aber der Tag war noch nicht zu Ende: Anstatt mit der großen Gruppe wieder zurück zu fahren, bin ich mit Phil (Australien), Botho und Silvan noch in L.A. geblieben. Mit der Metro sind wir nach West Hollywood gefahren, haben uns kurz den Hollywood Boulevard mit den Sternen angeschaut und beim Kodak Theater und dem Chinese-American Theater halt gemacht. Dann haben wir noch nen Kaffee getrunken bzw. was gegessen und haben dann den Bus in unser Hostel genommen. Das Hostel ist das coolste Hostel das ich je gesehen habe. Der Banana Bungalow ist ein richtiges Party-Hostel, mit eigener Bar und einem Party-Keller. Wir haben auch gleich ein Upgrade bekommen und wurden aus dem 8-Bett-Zimmer in ein 6-Bett-Zimmer umgebucht, das wir dann für uns allein hatten. Wir hatten sogar Glück, dass im Nachbarzimmer niemand war und wir somit zwei Badezimmer für uns hatten! Nach einer kurzen Dusche gings dann auch schon weiter ins Nachbar-Hostel wo an diesem Abend eine Freibier-Party war, mit richtig guten DJs. Das war glaub ich die beste Party auf der ich hier in Amerika bisher war. Darum sind wir dort auch länger geblieben als wir eigentlich wollten.
Später sind wir dann zum Sunset-Strip gefahren, der Partymeile in Hollywood. Wir haben bei dem ersten coolen Diner halt gemacht, dass wir gefunden haben, in einem Bahnwagon. Sehr Amerikanisch.
Am nächsten morgen sind wir dann früh aufgestanden und haben uns für unseren Sightseeing-Trip fertiggemacht. Das Frühstück im Hostel war okay (Toast, Butter, Marmelade, Peanutbutter und Kaffee). Auf dem Weg zur Metro haben wir dann den AIDS-Walk gesehen, eine große Demo die den ganzen Verkehr aufgehalten hat. Auch unser Bus hatte dadurch Verspätung und wir sind ein großes Stück des Weges gelaufen. Bei der Metro haben wir uns dann aufgeteilt. Phil, der schon früher zurück fahren musste ist in Hollywood geblieben und Boto, Silvan und ich sind nach Downtown L.A. gefahren. An der Union Station angekommen, haben wir uns erstmal verlaufen und sind beim Gefängnis von L.A. gelandet. Wir haben uns dann aber durchgefragt und sind schließlich in Chinatown angekommen. Dort haben wir dann eine Ladenpassage gefunden mit ganz vielen kleinen Shops und haben erstmal billig eingekauft. T-Shirts für 2$ und Schuhe für 11$.
Nachmittags sind wir dann weiter nach Downtown gelaufen, immer auf die Hochhäuser zu. Wir sind an der City Hall, dem Justizgebäude, und der Los Angeles Times vorbeigekommen. Dann ging es immer bergauf zu der Walt Disney Concert Hall und den Bank-Towers. Die Disney Hall ist wirklich coole Architektur und sehr beeindruckend. Leider haben wir es aus Zeitgründen nicht geschafft reinzugehen.
Die Ganzen Wolkenkratzer waren dann beeindruckend. Ich hätte nie gedacht, dass es so krass sein würde in diesen Häuserschluchten zu stehen und kann mir jetzt gar nicht vorstellen wie es erst in New York sein wird… (Falls ich da mal hinkomme)…
Dann haben wir bei Carl’s Junior einen leckeren Burger gegessen und uns auf den Weg zur Greyhound Station gemacht. Ich hatte den Stadtplan ausgedruckt und war mir ziemlich sicher, dass wir auf dem richtigen Weg waren, aber die Jungs haben ein wenig Panik gemacht, dass wir nicht rechtzeitig ankommen. Sie hatten aber keine andere Wahl als mir zu vertrauen. Aber als wir dann auf einmal in einer total verlassenen Gegend ohne Geschäfte mit jeder Menge Schwarzen Obdachlosen waren wurde mir schon etwas mulmig… Aber dann kam unser Bus, der uns direkt zur Greyhound Station gebracht hat, sodass wir im Endeffekt schon viel zu früh da waren. Die Busfahrt nach Santa Barbara über, haben wir dann alle geschlafen, völlig fertig von dem anstrengenden aber schönen Trip!

Ich will auch nach LaLa-Land... *grummel*... ach, und ich finde die Disney Hall scheußlich... mag allerdings auch daran liegen, dass ich Disney gruselig finde... schön, dass es dir gut geht.
AntwortenLöschenGrüße aus NOLA
Claudia
Hallo Nessi, super Erlebnisse, oder? Die dunkle Achterbahn habe ich auch seeeehr genossen. So lass es dir weiter sooo gut gehen!
AntwortenLöschenLiebe Grüsse aus Berlin
Ilona