Kurzfristig hat Torrey beschlossen für das verlängerte Wochenende (Montag war President's Day) nach Hause zu fahren und hat mich eingeladen mitzukommen. Also sind wir am Samstag um 9uhr morgens aufgebrochen und gen Süden gefahren. Nach einer ca 5-stündigen Fahrt sind wir in San Diego angekommen und sind erstmal in einen coolen Bademoden-Shop gegangen und haben uns die neusten Bikini-Trends angeschaut. Dann hat Torrey mir Mission Beach gezeigt und wir sind ein wenig am Wasser entlang spaziert. Das Wetter war wunderbar, Sonnenschein und fast 25° und das im Februar!!! Nach einem kurzen Stopp für einen Burrito sind wir dann zum Haus von Torreys Eltern gefahren, ein wenig außerhalb von San Diego in La Mesa. Ihre Eltern haben uns herzlich begrüßt und auch Torreys riesiger Hund Jack, der eher die Größe eines Ponys hat, hat sich riesig gefreut, dass wir gekommen sind.
Das Haus ist super schön. Ich hatte mein eigenes Zimmer mit eigenem Bad. Am besten hat mir an dem Haus die Küche und der Garten gefallen. Die Küche ist größer als mein Zimmer in Berlin und hat eine riesige Fensterfront mit Blick hinaus in den Garten. Torrey’s Mom hat einen kleinen Rosengarten und ihr Dad hat einen Gemüsegarten. Wir haben Orangen und Clementinen direkt von den Bäumen gepflückt und gegessen und auch Macadamia Nüsse konnten wir “ernten”.
Nach dem vorzüglichen Dinner, es gab Calamaristeaks, grünen Spargel, Ricearoni (Reis mit mini-Macaroni), und noch ein paar andere Beilagen, sind Torrey und ich dann zu einer Party gefahren. Ich habe Torrey’s Freunde aus der High School kennengelernt und sogar eine andere Deutsche getroffen, die gerade in Long Beach studiert.
Am nächsten Morgen haben wir dann mit der gesamten Familie im Garten in der Sonne gefrühstückt. Es gab Bagels und jede Menge Obst. Anschließend bin ich dann mit Torrey und ihrer Mom in den berühmten San Diego Zoo gefahren. Wir mussten ewig nach einem Parkplatz suchen und dann anstehen für unsere Tickets, aber als wir dann drinnen waren war alles super schön und entspannend. Wir haben die Orang-Utans und die Gorillas gesehen, freilaufende Pfauen, Berglöwen und andere Raubkatzen, Elefanten, Schlangen, Vögel, … und wir sind mit der Gondel gefahren, die vom einen Ende des Zoos zum anderen fährt.
Nach dem Zoo sind wir dann durch den angrenzenden Balboa Park gelaufen, das ehemalige Gelände der Weltausstellung, das ein wenig an Gaudi’s Architektur in Barcelona erinnert.
Abends gabs dann wieder leckeres Essen, diesmal Hühnchen mit verschiedenen Gemüse Beilagen und anschließend haben wir versucht etwas Hausaufgaben zu machen und nebenbei die Olympischen Winterspiele zu verfolgen.
Am nächsten morgen wurde ich von dem Duft frisch gebackener Apfel-Muffins geweckt und nach dem schnellen Frühstück haben wir uns dann mit Torrey’s Freundin in einem Yoga-Studio getroffen. Dort kann man kostenlos ein Probetraining absolvieren. Das war auch sehr lustig, in einem stark geheizten Raum sind wir ordentlich ins schwitzen gekommen. Ich konnte leider nicht alles mitmachen, wegen meinem Gipsarm…
Nachmittags sind dann ein paar andere Freundinnen von Torrey vorbeigekommen, eine von ihnen mit ihrem 5 Monate alten Baby… während die alle ihre Neuigkeiten ausgetauscht haben hab ich versucht mich auf meine Hausaufgaben zu konzentrieren und abends gings dann mit reichlich Proviant auch schon wieder zurück nach Santa Barbara wo am nächsten Morgen ein Midterm auf mich gewartet hat…
Regionals in Mammoth
Nach einer sehr kurzen und arbeitsamen Woche in IV bin ich am Donnerstag schon wieder nach Mammoth gefahren, da mal wieder ein Rennwochenende anstand, diesmal ein wichtiges, die Regionalmeisterschaften. Als wir am Donnerstag abend als erstes Auto im Cabin angekommen sind haben wir nur ei wenig Olympics geschaut und sind dann vorm Fernseher eingeschlafen.
Am nächsten morgen war dann wunderbares Skiwetter, nur sehr windig und kalt.
Abends wurde dann in den Bars in Mammoth gefeiert. Wir haben eine freie Fahrt mit dem Taxi bekommen, weil Lyndsay den Taxifahrer kannte und sind dann durch 3 Bars gezogen und haben bis zum Umfallen getanzt und getrunken. Als wir wieder nach Hause gekommen sind haben wir dort wieder Schwung in die Party gebracht und noch bis spät in die Nacht gefeiert.
Nichtsdestotrotz sind wir am nächsten Morgen um 7 aufgestanden um das anstehende Slalom Rennen nicht zu verpassen. Wir hatten sogar noch zeit den Kurs zu besichtigen und ein paar Aufwärmläufe zu machen. Der erste Lauf war für mich dann allerdings nicht so gut. Ohne meine Stöcke war ich dann doch sehr vorsichtig und hatte nach dem ersten Lauf die schlechteste Zeit. Im zweiten Lauf konnte ich mich dann aber um sensationelle 9 Sekunden verbessern :-D
Nach dem Rennen bin ich jedoch nach Hause gefahren, weil ich noch mehr Hausaufgaben fertig machen wollte. Ich bin also wieder zu Looney Bean gegangen, diesmal allein und hab dort etwa 3 stunden gearbeitet.
Abends sind wir diesmal von dem Team der USC eingeladen worden in deren Haus. Wir haben unseren Alkohol mitgenommen und dort richtig wild gefeiert. Schon als wir dort angekommen sind waren einige so betrunken, dass sie schon auf den Sofas eingeschlafen sind…
Das Riesenslalom Rennen am Sonntag wurde dann in letzter Minute abgesagt, wegen zu gefährlichen Winden, Nebel und praktisch keiner Sicht und Schneefall. Es war so kalt, vor allem mit dem Wind im Gesicht, dass wir kollektiv wieder ins Cabin gefahren sind, ein wenig aufgeräumt haben und dann schon am frühen Nachmittag in Richtung Santa Barbara aufgebrochen sind.
Wir haben unterwegs wieder am Casino halt gemacht wo man dank des Sainsonpasses freies Guthaben auf eine Karte bekommt. Einige habe so sogar 90$ gewonnen! Ich dahingegen hab alles verloren…
Für UCSB war dies ein erfolgreiches Wochenende, 5 unserer Teammitglieder haben sich für die Nationals in Maine qualifiziert und werden nächste Woche an die Ostküste reisen um uns dort zu vertreten.

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